NRW setzt auf TagesbetreuungIn Nordrhein-Westfalen sollen in Zukunft mehr Tagesmütter in der Betreuung von unter Dreijährigen tätig werden. Gerade Alleinerziehende sind oft gerade in den Randzeiten und am Wochenende auf Tagesmütter angewiesen. Familienminister Armin Laschet (CDU) appellierte an die Kommunen, Qualitätsstandards zu sichern und eine verlässliche Betreuung durch abgesicherte Vertretungen zu garantieren.

Bettina Konrath vom Landesverband Kindertagespflege forderte einheitliche Rahmenbedingungen in NRW. So zahlten Städte Tagesmüttern zwischen zwei und fünf Euro pro Kind und Stunde. Tagesmütter, die von Kommunen beauftragt würden, dürfen bis zu fünf Kinder gleichzeitig betreuen. Das Land zahlt den Kommunen 725 Euro im Jahr pro Kind in Tagespflege.
Neben Kleinkindern betreuen Tagesmütter auch Kinder im Schulalltag, deren Eltern außerhalb der „normalen“ Arbeitszeiten tätig sind. So müssen Verkäuferinnen zum Teil bis 24 Uhr im Laden stehen. Nach Angaben Laschets gibt es 9500 Tagesmütter, die 21 831 Kinder betreuen.